Historie der Black Eagles

 

(Original-Pressebericht für die PNP)

Link zu den Fotos am Ende des Berichts !!!

 

Es war einmal eine Schulband - nein, das wird jetzt kein Märchen - eine Schulband aus der Realschule Griesbach. Diese Band bestand aus vier Mitgliedern. Klaus Schmidt, Manfred Danke, Richard Huber und Christian Hofeichner. Alle kamen aus einer Gegend um Bayerbach im Lkr. Pfarrkirchen und Thanham bei Kößlarn im Landkreis Passau und alle machten 1980 ihren Schulabschluß. Aber was wird mit der Band, wenn der Abschluß bestanden ist und alle die Realschule verlassen und ihren Weg gehen. Keine Frage, die Band muss bestehen bleiben und nach der Realschule weitergeführt werden.

 

Das war die Entstehung der Black Eagles. Damals noch im zarten Alter von 16 Jahren ließen die vier Bandmitglieder eine Gruppe entstehen, die es schaffen sollte, älter als 30 Jahre zu werden.

Was damals natürlich keiner geglaubt hätte, ist aber doch Wirklichkeit geworden und so kann die Band heuer das 30jährige Bühnenjubiläum feiern.

 

Kurz nach der Gründung kam ein fünftes Mitglied - Franz Hofmann - dazu, der die Band, die ja schon aus Gitarre, Schlagzeug, Bass und Keyboard bestand, um Saxofon und Trompete erweiterte.

Nachdem die Band in dieser Besetzung einige Jahre spielte, kam es aber beruflich oder familiär bedingt plötzlich zu den ersten Umbesetzungen.

 

Doch wie aus heiterem Himmel, war dann ein Mitglied bei der Band, das rein vom Alter her so gar nicht dazu passen wollte. Andreas Hausner stand bei seinem ersten Auftritt mit den Black Eagles ausgerechnet in seinem Heimatort Kößlarn auf der Bühne. "Es war ein saudummer Zufall, denn der Bassist hatte keine Zeit, und ich war ja auch schon in der Realschule als Gitarrist und Bassist tätig", so berichtet uns Andreas Hausner von seinem Einstieg. "Außerdem hatte ich ja bei Klaus Schmidt Gitarrenunterrricht und so musste ich bei Ihnen aushelfen. Ich war nie mehr wieder so nervös als bei diesem Auftritt." Es musste ja schon öfters für den damaligen Bassisten jemand aushelfen und weil das Spiel von dem damals erst 15jährigen der Band schon gefallen hat, beschloss man kurzerhand nach Absprache mit seinen Eltern, den Mann als neues Mitglied der Band zu verpflichten.

 

Nach einiger Zeit kam aber dann eine neue Herausforderung auf die Band zu. Die Black Eagles wurden um zwei Bläser vergößert und es entstand parallel das "Micky Ohler Sextett". Man konnte nun mit zwei zusätzlichen Musikern auch größere Projekte, wie z. B. Gala-Bälle, Offiziers-Bälle oder auch große Firmenfeiern in Angriff nehmen.

Dies war natürlich ein willkommener Einstieg für die 4 Musiker um auch mal vor einem größeren Puplikum spielen zu können.

Daraus entstanden auch einige gute Kontakte zu befreundeten Bands und Agenturen, die auch größere Auftritte, wie z.B. im Robinson Club auf der griechischen Insel Kos oder Bierzelt-Auftritte in Norditalien ermöglichten.

 

Aber plötzlich traf ein schwerer Schlag die Band. Der Chef und Conferencier der Band, Klaus Schmidt, hatte einen Verkehrsunfall und fiel für längere Zeit aus. Jetzt musste schnell gehandelt werden, denn ein "Ersatz-Chef" und jemand, der die Band moderiert musste her. "Bei einer Bandbesprechung, sahen mich alle an und sagten, dass ich schon jahrelang vorne stehe und den Klaus beobachtet habe. Jetzt müsste ich doch eigentlich wissen, was Sache ist", teilt uns Andreas Hausner wiederum mit. Und ein paar Tage später musste er bei dem nächsten Auftritt die Band bereits alleine durch Programm führen. "Und schon wieder war ich so nervös wie noch nie",

sagt er mit einem Schmunzeln im Gesicht.

 

Als dann Schmidt aus dem Krankenhaus kam und die Band ausgerechnet im seinem jetzigen Wohnort Vilshofen im Wießbierzelt spielte, nahm der die Gelegenheit war und besuchte natürlich seine Jungs im Bierzelt. Was die Band leider nicht wusste, er spielte schon lange mit dem Gedanken aufzuhören und da im Gefiel was er sah und hörte, konnte er sicher sein, dass die Band unter Andreas Hausner sicher weitergeführt wird und teilte kurz darauf den Ausstieg mit.

 

Es war nicht leicht, zumal die Band damals ein großes Vorbild und auch Hausner seinen Lehrer und "Mentor" an seiner Seite verlor. Aber es musste weiter gehen und eine neue Ära "Black Eagles" brach an. Jetzt führt Hausner mit einigen Unterbrechnungen aber schon seit fast 15 Jahren die Band und er hat es auch weiterhin vor. "Natürlich gab es immer wieder Schwierigkeiten und auch große Krisen, die die Band vor zwei Jahren fast zerissen hätten. Wenn von 5 Musikern drei plötzlich kündigen, schaust plötzlich ziemlich alt aus!" Aber Hausner hatte nie so richtig ganz resigniert und "den Karren immer wieder aus dem Dreck gezogen. Deshalb hängt auch viel Herzblut von mir in dieser Band!"

 

Doch dann wurden die Kündigungen der anderen Mitgliedern nach viel Einsatz der verbleibenden zwei Musikern wieder zurückgezogen und lt. Hausner läuft die Band besser als vorher. "Vielleicht muss es ja wirklich des öfteren einen schwarzen Freitag geben, damit man sich wieder besinnt!"

 

Und diese Harmonie werden die 5 Musiker am kommenden Freitag im Badhaus in Bad Griesbach bei einem Geburtstags-Konzert unter Beweis stellen.

Am besten wird aber das "Live-Karoake" sagt Andreas Hausner, "die Gästen können mit uns auftreten und bei uns singen. Also einfach Karoake, aber nicht mit Playback sondern mit Live-Band. Sowas hats noch nie gegeben!"

 

Der Badhaus-Wirt Manfred Bachmeier und die 5 Musiker Simone Hauzender, Peter Rothmeier, Christian Pfefferkorn, Markus Jung und Andreas Hausner werden aber auch die Gäste, gebührend einer Geburtstagsfeier, mit einem Welcome-Drink empfagen. "Damit die Leute schon etwas lockerer sind" meint Hausner, der übrigens den meisten besser als "Monty" bekannt ist. "Ich glaub, dass 80 Prozent von denen, die mich kennen, gar nicht wissen, wie mein richtiger Name ist" fügt er abschließend noch hinzu.